Monday, July 14, 2008

Nackt und aufgespießt: Alaskas Protest gegen Stierkampf!

Untertitel: Gewagtes Bildmotiv der spanischen Sängerin jetzt auf PETA.de
http://www.dailynet.de/UmweltNatur/20810.php


Nackt und mit Pfeilen im Rücken: so protestiert die spanische Sängerin Alaska mit einer verruchten Anzeige gegen den Stierkampf. "Man müsste die Banderillas denjenigen in den Rücken stecken, die behaupten, dem Stier würde so etwas nicht weh tun", so die Aussage von Alaska bei der Vorstellung eines Kalenders in Madrid, mit dem sie für die Abschaffung des Stierkampfes eintritt.

Die in Mexico aufgewachsene Sängerin findet das „Spektakel“ nicht akzeptabel und unterstützt PETA Europa in ihrer internationalen Kampagne gegen Stierkämpfe.

Ähnlich wie Alaska auf dem Bildmotiv, hatten am vergangenen Samstag 50 internationale PETA-Aktivisten vor Pamplonas Arena protestiert. Fast nackt, blutend und von Banderillas durchbohrt, machten sie die begeisterten Touristen und auch Einwohner auf das Leid der Stiere aufmerksam. Die Organisation hofft auch, dass Paderborn, die Partnerstadt von Pamplona, das geplante Pamplonafest absagen wird so lange diese Stadt mit Barbarei noch Geld verdient.

Inzwischen sprechen sich mehr als zwei Drittel aller Spanier gegen Stierkämpfe aus. Fast nur Touristen halten die grausame Prozedur aufrecht, da sie nicht wissen, was sich in der Arena tatsächlich abspielt und hinterher entsetzt sind von dem Leid, das den Stieren angetan wird. Das grausame Quälen und langsame Abschlachten von Stieren zur Unterhaltung des Menschen stößt weltweit auf zunehmendes Unverständnis.

Warum sind Prominente wie Alaska, Imogen Bailey und Glamourgirl Davorka bereit, alle Hüllen für die Stiere von Pamplona fallen zu lassen? Sie möchten Touristen über die nackte Wahrheit der Grausamkeiten der Stierkämpfe aufklären. Der Stier wird schon vor dem Rennen mit Elektroschocks und spitzen Stöcken gereizt, danach in der Arena gequält und geschlachtet. Noch bevor die Stierkämpfe beginnen, werden die Tiere oft mit Beruhigungsmitteln und Schlägen ruhig gestellt, man reibt ihnen Vaseline in die Augen, um sie blind zu machen. Während dem „Kampf“ sticht man den Stieren mit Banderillas in die Schultern, was sie durch den Blutverlust noch weiter schwächt.

„Tiere zu unserer Unterhaltung zu quälen und abzuschlachten ist ein Spektakel aus der Steinzeit. Wir lassen gerne alle Hüllen fallen, wenn wir damit auf die Grausamkeiten des Stierrennens und der Stierkämpfe aufmerksam machen können“, so Dr. Tanja Breining von PETA Deutschland e.V.

Das Motiv von Alaska finden Sie als 72dpi-Version im Anhang und auf www.peta.de zum Download.

Informationen über PETAs Aktionen in Pamplona, Nacktkonferenzen mit Davorka und das Motiv von Imogen Bailey finden Sie auf www.pamplona.peta.de

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